Lichtquellen

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[1] Temperaturstrahler

[1.1] Tageslicht
Das natürlichste und beste Licht ist das Tageslicht. Es wird in der Sonne durch Kernfusion bei extremen Temperaturen erzeugt und umfasst ein weit größeres Spektrum als man annehmen möchte.
Eine reinweisse Fläche, die mit Sonnenlicht beleuchtet wird, reflektiert das komplette Spektrum, das vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann. Daher ist das Tageslicht die unumstrittene Referenz für Lichtquellen. Alle Farben werden gut wiedergegeben, das Verhältnis von Licht und Schatten ist immer perfekt. Kein Wunder, genau das wollen wir ja fototechnisch festhalten.

[1.2]Glühlampe, Halogenlampe
Temperaturstrahler erzeugen Licht, indem ein Wolframdraht durch Strom zum Glühen gebracht wird. Es entsteht ein kontinuierliches Spektrum (Vergleich: Glühlampe-Energiesparlampe).
Die thermische Lichtemission hat Vor- und Nachteile: Je höher die Temperatur des Drahtes ist, desto mehr verschiebt sich das abgestrahlte Spektrum von infrarot nach ultraviolett. Das bedeutet, dass mit Hochtemperaturlampen ein gutes, ausgeglichenes Spektrum erzeugt werden kann, welches vom Spektrallinienverlauf an Tageslicht erinnert. Jedoch verbrauchen solche Lampen viel Energie, da überwiegend Wärme abgestrahlt wird. Die Lebensdauer der Glühlampen sinkt mit steigender Temperatur drastisch, sie beträgt bei Studiolampen meist nur wenige Stunden.
Mit einem Dimmer kann man die Helligkeit und gleichzeitig die Farbtemperatur einer Glühlampe nach unten verschieben.
Werte CRI + Spektralbild Wiki

[2] Kaltlichtquellen
Nichtthermische Strahler oder Kaltlichtquellen sind Lichtquellen, die ihre Strahlung nicht durch thermische Effekte erzeugen.

[2.1] Elektrolumiszenz
[2.1.1]LED
Die “lichtemittierenden Dioden” sind die große Errungenschaft der technischen Entwicklung. Sie erzeugen Licht durch Ladungsfluß in einem Halbleiter. Damit sind sie effektiver als Glühlampen, aber in der Farbwiedergabe schlecht, da sie nur die für den Halbleiter typischen Spektrallinien abstrahlen. (Farbige LEDs.)

[2.1.2]Leuchtfolie, jedoch nicht für Fotografie geeignet, höchstens zur Durchleuchtung von Trägern bei der Makrofotografie.
kurz Funktionsweise, Spektrum + CRI

[2.2] Leuchtstofflampen
Technisch gesehen sind es Niederdruck-Quecksilberdampflampen, die zur Verbesserung der Farbwiedergabe auf der Innenseite mit Leuchtstoff beschichtet sind. Die natürliche Entladung im Innenraum der Glasröhre ist sehr UV-betont und hat ihr Hauptmerkmal im blauen bis blau-grünen Bereich. Die Leuchtschicht ergänzt diesen Farbraum um die Farben gelb und rot, sodass für das menschliche Auge ein weiss entsteht. Die spektrale Verteilung der Farben ist jedoch sehr unregelmäßig, daher erscheinen Objekte, die mit Leuchtstofflampen beleuchtet werden, eher fahl als farbenfroh. Es gibt jedoch spezielle Leuchtstofflampen, deren Leuchtschichten qualitativ besser sind. Solche sind jedoch sehr teuer und für Fotografen allgemein, auch aufgrund ihrer Baugröße, nicht zu empfehlen. Als Zusatzbeleuchtung zu Halogenscheinwerfen sind sie jedoch geeignet. (Vergleich: Spektrum üblicher Lichtquellen)

Vorteile: energiesparend, hell, langlebig
Nachteile: teuer, mäßiger CRI, braucht Steckdose

[2.3] Gasentladungslampen
verschiedene Typen
kurz Funktionsweise, Spektrum + CRI

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